Der Internetradierer ist da

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Unsere privaten Daten sind im Internet. Sie sind auf ewig gespeichert, auf Hunderten und Tausenden Websites. Zum Glück kümmern sich Politiker um dieses Problem. Immer wieder fordern sie ein Haltbarkeitsdatum für private Daten. Sozusagen ein “Radiergummi” für das Internet.

Doch wie konnten unsere Daten in dieses Internet gelanden? Wie konnte das passieren?

Ganz einfach: Wir haben sie da rein geschrieben. Bei Facebook, Twitter, Flickr, StudiVZ und wo wir sonst so angemeldet sind. Und eigentlich wussten wir doch, dass wir diese Informationen damit zugänglich und speicherbar machen. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, uns bei Facebook & Co anzumelden.

Aber auch anders gelangen unsere Daten ins Internet. Da gibt es einen Dienst, bei dem braucht man nur einen Nachnamen und eine Stadt eingeben und bekommt dazu die passende Adresse und Telefonnummer. Und sogar eine Karte, auf der man genau sehen kann wo diese Adresse ist. Es ist das Telefonbuch. Ich stehe da zum Glück nicht drin. Meine Eltern schon. Das sie ihr Einverständnis gegeben haben, dass ihre Daten auch im Internet zugänglich gemacht werden wäre mir neu. Und meinen Eltern sicher auch. Vor Jahren haben sie ihre Telefonnummer dem Verlag gegeben, damit man sie im Telefonbuch findet. Von Internet war damals nicht die Rede.

Und es gibt noch viele andere Datendienste. Die stellen ihre Informationen über uns nicht frei zur Verfügung. Nein, die verkaufen diese. Zum Beispiel Payback oder die Schufa. Tja. Böse Datenkraken. Also nicht für deutsche Politiker. Die schimpfen lieber auf Google.

Darum soll es in diesem Blog gehen. Aber auch um Social Media, Social Media Monitoring, Suchmaschinenoptimierung, Internetkrams und Gedöns. Aber nicht immer auf die Technik fokussiert, mehr grundsätzliches wird hier thematisiert.

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