Wormland QR Kampagne bringt online und offline zusammen

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QR Codes fristen in Deutschland ein tristes Dasein. So wirklich durchgesetzt haben sich diese Form der Barcodes bislang nicht. Und doch werden sich immer wieder genutzt, vor allem von Zeitungen und manchmal auch in Werbekampagnen. Wormland hat jetzt ihre neue Kampagne “Identify Yourself” mit QR Codes versehen und bringen so online und offline Welt ein bisschen näher zusammen.

Kampagne zur Stärkung der Social Media Aktivitäten

Wie auf dem Bild zu sehen, hat Theo Wormland seine Schaufenster mit großen Schriftzügen versehen, in denen die Codes integriert sind. Wer mit seinem Smartphone den QR Code scannt bekommt den Link zu einem YouTube Video. Das Video ist der Start einer Kampagne, die wohl die Social Media Aktivitäten des Modeunternehmens pushen soll.

Wormland startet Kampagne mit QR Codes

Wormland QR Code Kampagne: Verbindung von online und offline Marketing

Kombiniert wird das Ganze mit einem Gewinnspiel auf der Facebook Page von Wormland Fashion. User sollen ein Lightpaint, also ein Foto mit Langzeitbelichtung auf dem etwas mit Licht geschrieben oder gemalt wurde, auf die Facebook Page hochladen. Natürlich muss man dafür Fan werden. Die ersten Ergebnisse wurden schon geposted.

Ziel scheint zu sein, die Reichweite in Social Media zu steigern. Viel mit Mode hat die Kampagne jedenfalls nicht zu tun. Wie die QR Codes die Kampagne unterstützen und ob diese überhaupt angenommen werden, dürfte der spannendste Punkt sein. Zumindest für andere Werbetreibende. Wormland hat sich sicherlich andere KPIs gesetzt.

Fraglich, ob sich QR Codes doch noch durchsetzen

Die Verbreitung von QR Codes ist in Deutschland nicht grade hoch. Anders bespielsweise in Japan, wo in fast jeder Printanzeige ein QR Code untergebracht ist. Zumindest bieten diese, mit einem Link versehenen Codes ein großes Potential die online und offline Werbung sinnvoll zu verbinden.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=yYRO8bf6zlA[/youtube]

Wormland scheint hier einen guten Weg zu gehen, in dem diese Möglichkeit massiv genutzt wird. Die Codes sind direkt und stilisiert auch im Teaservideo zu finden. Vielleicht möchte man den Kunden an die Nutzung gewöhnen, um in Zukunft auch weiterhin QR Codes zu nutzen. Denkbar wäre die Integration in Printanzeigen, mit einem Link der direkt zur entsprechenden Produktseite im Online Store geht. Gesehen und gekauft. Würden die URLs jetzt noch getrackt, könnte man Printkampagnen messen und auch eine Conversion Rate bestimmen.

Wie ich finde, ein spannender Gedankengang. Ob Theo Wormland diesen Weg gehen wird, kann man noch nicht sagen. Logisch wäre es zumindest. Oder was meint ihr?

 

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