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Facebook.com

Facebook LogoHinter dem größten Social Network, facebook.com, steht das Unternehmen Facebook Inc. Die Website ist in ca. 80 Sprachversionen verfügbar und generiert den Umsatz aus Werbeeinnahmen. Im Februar 2004 war die Seite erstmals zugänglich, im April 2011 waren ca. 665 Millionen Nutzer weltweit aktiv, was ungefähr 9,7 Prozent der Weltbevölkerung entspricht.

Daten & Fakten

  • Websitefacebook.com
  • Blogblog.facebook.com
  • Firmensitz: Palo Alto (Kalifornien)
  • Twitter@Facebook
  • Mitarbeiter: 2.000 (Quelle: LinkedIn)
  • Investoren: Mark Zuckerberg, Peter Thiel (PayPal), Eduardo Saverin, Mail.ru, Microsoft
  • Gegründet: 02/2004

Facebook – Das Unternehmen

Facebook beschäftigt etwa 2.000 Mitarbeiter. Der Umsatz im Jahr 2010 betrug wahrscheinlich zwischen 1,5 bis 1,6 Milliarden Dollar bei einem Gewinn von ungefähr 475 Millionen Dollar. Facebook ist nicht börsennotiert und daher nicht verpflichtet, genaue Zahlen zu veröffentlichen. In Vorbereitung eines Börsenganges im Jahr 2012 wurde der Marktwert im Januar 2011 auf 50 Milliarden US-Dollar geschätzt. Bislang gehört die Facebook Inc. privaten Anteilseignern. Es entfallen 24% auf den Gründer Mark Zuckerberg, 12% auf den Mitbegründer und Unternehmer Chris R. Hughes (späterer Barack-Obama-Unterstützer), 7% auf den Unternehmer Peter Thiel (Mitbegründer und CEO von PayPal), 6,9% auf die russische Investmentfirma Mail.ru Group (früher Digital Sky Technologies), 6% auf den Unternehmer und Facebook-Mitbegründer Dustin Moskovitz, 5% auf den Facebook-Mitbegründer Eduardo Saverin und 1,6% auf Microsoft. Der Rest der Anteile ist Streubesitz. Goldman Sachs hat 450 Millionen Dollar investiert, hält damit rund 1% und wird weiteres Investorenkapital von voraussichtlich 1,5 Milliarden Dollar einsammeln.

Facebook.com Startseite

Facebook gehört vor allem hinsichtlich seiner Mitglieder zu den am schnellsten wachsenden Netzwerken der Welt. Aber auch der Umsatz und das Branding von Marken verzeichnet rasante Wachstumszuwächse. Inzwischen steht die Seite in ernsthafter Konkurrenz zu Google als Werbeträger. Im Dezember 2011 besuchten in den USA mehr Menschen facebook.com als Google, wodurch Werbekunden ihre Investitionen künftig häufiger auf Facebook platzieren könnten. Generiert wird die Beliebheit der Marken auf Facebook durch den Facebook Like-Button, derjedem Nutzer mit einem Klick ermöglicht, seine Freude an der Cola, die er gerade trinkt, mit allen seinen Freunden zu teilen. Die beliebtesten Marken auf Facebook sind Coca Cola, Starbucks, Disney und MTV. Besonders nach Erscheinen des Films “The Social Network” im Jahr 2010 wuchs die Zahl der bekennenden Fans nochmals rasant an.

Vom Studenten-Netzwerk zum Branchenriesen

The Social Network Filmplakat

Der Film "The Social Network" zeigt die Geschichte hinter Facebook auf. Obwohl der Film an einigen Stellen die Entwicklung überspitzt darstellt, wurde den Inhalten von Facebook nicht widersprochen.

Der Student Mark Zuckerberg entwickelte im Oktober 2003 während seiner Zeit an der Havard University die Seite Facemash, die nach dem Modell “Hot or Not” Studenten und vor allem Studentinnen bewertete, was in dem Facebook-Film überspitzt dargestellt wird. Aus dieser Seite wurde facebook.com entwickelt, am 04.02.2004 gründeten Zuckerberg, Saverin, Moskovitz und Hughes das Unternehmen Facebook, eigentlich nur für die Studenten der Havard University. Der Begründer der Musiktauschbörse Napster, Sean Parker, beteiligte sich als Berater im Jahr 2004 und erhielt dafür 7% vom Unternehmen. Durch einen Strafvorwurf mit gleichzeitiger Verhaftung wegen Kokainbesitzes musste er das Unternehmen wieder verlassen. Die Webseite facebook.com wurde im weiteren Verlauf der Jahre 2004 – 2005 für alle Studenten der USA, später für alle High-School-Schüler und Unternehmensmitarbeiter freigegeben. Ab September 2006 konnten sich Studenten ausländischer Universitäten anmelden, im Jahr 2007 gab Facebook den studentischen Nimbus gänzlich auf und schaltete die Seite für jedweden Nutzer frei. Im Februar 2008 erschien sie in Spanisch, Deutsch und Französisch, weitere Sprachen folgten ab April 2008.

Der Film “The Social Network” beschreibt den Facebook-Gründer Mark Zuckerberg als eigenbrötlerischen Nerd, der aus Frust über mangelnde Kontakte zu Frauen zuerst Facemash und dann Facebook entwickelte und bei seiner Internet-Karriere jede Menge verbrannte Erde hinterließ.

Wahr daran ist, dass es Zerwürfnisse wie mit dem Mitbegründer Eduardo Saverin gab, der ausstieg und abgefunden wurde, überspitzt sind möglicherweise emotionale Hintergründe dargestellt, die gut ins Kino, weniger gut ins wahre Leben passen. Denn mit Facemash hatte Zuckerberg innerhalb weniger Stunden Zugriffe in einer Größenordnung von über 22.000 Nutzern, und jedem Unternehmer leuchtete das gigantische Geschäftsmodell ein, das später zwangsläufig auch Konkurrenzkampf um Anteile und Strategien erzeugte.

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